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Abschied von Metaphysik.
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Zum Text:
In früheren Werken Nietzsches hatte die Kunst eine Art Vorrang; in "Menschliches, Allzumenschliches" nun nimmt die Wissenschaft diese Stellung ein.
Dieses Werk repräsentiert die innere, philosophische Vertiefung Nietzsches und die Findung einer eigenständigen Sprache. Die Fähigkeit zum Urteil, der sinnliche Bereich des Menschen, sowie die Bestimmungen der ethischen Natur sind vordergründig von Wichtigkeit. Nietzsche verabschiedet sich vom postulierten Objekt und damit von einer unveränderlichen Substanz.
Das ist gleichzeitig ein Abschied von der Metaphysik. In aphoristischen Fragmenten entwickelt Nietzsche seine Antiposition zu Schopenhauer, indem er klar stellt, dass die Instinkte und der unmittelbare Wille aus dem Werturteil des Menschen erwachsen und der Irrtum des Urteils die Unnatürlichkeit der Instinkte und des Willens bedingt. Damit haben wir es mit einer sokratischen Position zu tun.
In "Menschliches, Allzumenschliches" lässt sich vor allem auch die Nähe zu den Lebenserfahrungen des Denkers Nietzsche herauslesen.
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