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Die Stadt ohne Juden. Ein Roman von Übermorgen. 

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1922: Eine schreckliche Vision zerstört eine Metropole!

Roman


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Zum Text:

"Stadt ohne Juden"(1922) ist der bekannteste, erfolgreichste Roman von Hugo Bettauer, einem äußerst politischen Menschen. In diesem Text erspürt er erschreckend genau die antisemitische Atmosphäre im Wien der 20-er Jahre des letzten Jahrhunderts. Als Reaktion auf ein Ansteigen des sozialen Elends und der Arbeitslosigkeit wird eine schreckliche Vision geboren, alle Juden sollen aus der Stadt vertrieben werden. Ein Antijudengesetz wird erlassen. Das bringt aber die allgemeine Verarmung des Kultur- und Wirtschaftslebens in der Stadt; in den Theatern werden nur noch zwei Autoren gespielt, Kaffeehäuser stehen leer, der Handel allgemein geht stark zurück, Modebewusstsein ist Mangelware, alles verlagert sich in andere europäische Hauptstädte. In Österreich steigen der Unmut und die Arbeitslosigkeit. Das Volk wehrt sich gegen das Antijudengesetz ...
Satirisch ging Bettauer an seine Thematik, er kannte die dunkle Zukunft nicht.
Die Verfilmung (1924) mit Hans Moser in der Hauptrolle löste Spannungen und Ausschreitungen aus.

Zur Biographie des Autors

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