|
|
Eine Figur des Wahns. Die Macht der krankhaften Vorstellungsgabe.
Kurzgeschichte
|
| Preis: (A) EUR 3,00 (D) EUR 2,99 * |
|
Dateigröße: |
196 KB |
|
|
Sende eine SMS mit "Mb3flucht" an:
 |
Zum Text:
Der Beamte Robert kehrt in dieser Kurzgeschichte nach einer 6-monatigen Erholungsreise nach Wien zurück. Er litt an Hypochondrie und an einem allgemein überreizten Gemütszustand. Er glaubt, dass seine Beschwerden doch gelindert sind, durch die Reise und auch einer neuen Bekanntschaft wegen. Aber ihn überkommen bald wieder die Wahnvorstellungen. Er könnte die Geliebte getötet haben, in einer Erregung. Danach packt ihn die Angst, dass er vielleicht seine Frau vor 10 Jahren vergiftet habe ohne sich daran zu erinnern. Robert kann sich immer weniger von seinen Wahnideen befreien. Schreckliche Gedanken verfolgen ihn. Vor allem quält ihn ein Schriftstück, indem er seinem Bruder die Erlaubnis gab, ihn beim Verfall in den Wahnsinn zu töten. Schnitzler durchleuchtet seine Figur des Wahns bis in die dunkelsten Ecken.
"Flucht in die Finsternis" ist eine düstere Novelle. Die Realität verliert an Klarheit, immer stärker vernebeln sich die Gedanken dieser Figur. Dieser Wahn endet in einer Tragödie.
"Aber kam es nicht auch vor, dass Ärzte sich täuschten? Können sie nicht selbst irrsinnig werden und einen geistig Gesunden für geisteskrank halten? Und ist auf solche Art nicht einer dem andern rettungslos ausgeliefert - der Kranke dem Gesunden, wie der Gesunde dem Kranken?"
Zur Biographie des Autors
Textumfang: |
|