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Theorie und Praxis im Geschlechterkampf
Roman
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| Preis: (A) EUR 3,00 (D) EUR 2,99 * |
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Zum Text:
Wie sich ein Ideal der Liebe denken lässt und wie die Praxis sein kann, ist zweifelsohne nicht ein und dasselbe. Auch wenn sich die Praxis dem Ideal annähern würde, so wäre für uns immer noch die Frage offen: Praxis oder Ideal für wen und von wem abverlangt? Was ein Liebender von seiner Geliebten für sich verlangt, ist jenem nicht annähernd ähnlich, das er bereit wäre umgekehrt zu geben.
In jener schwierigen Situation, in welcher der Baron Richard von Landsfeld sich mit seiner jungen Gefährtin Lydia eingefunden hatte, war es wohl zu spät über den eigenen Egoismus nachzudenken und andere Auswege zu suchen um seine gewachsene Liebe und Ehre zu retten; er ließ sich von Alice von Rosen, der Frau, die ihn begehrt, zum letzten und endgültigen Abgrund überreden.
Louise Aston beschreibt im Roman "Lydia" die unglaublichen Windungen der männlichen Heuchelei und stellt die gesellschaftlich selbstverständliche Erwartung für die Frau zur Schau. Aus jetziger Sicht zeigen uns die Protagonisten Richard, Lydia, Alice und Arthur wie kompliziert die Wege in die Umnachtung oder den Zynismus, in die Einsamkeit oder die Trostlosigkeit beider Geschlechter sein können.
Zur Biographie der Autorin
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