Peter Rosegger (1843-1918) wuchs als Sohn einer Bergbauernfamilie in der Steiermark auf. Während seiner Schneiderlehre, die ihn zu vielen Familien führte, lernte Rosegger die Bräuche und Menschen der Gegend kennen und lieben. Er begann zunehmend sich selbst weiterzubilden, studierte in Graz und veröffentlichte seinen ersten Gedichtband. Stipendien ermöglichten ihm ein Leben als Schriftsteller und Lesereisen.
Zu seinen bekanntesten Werken zählen der Roman "Waldheimat" und die Erinnerungsdichtung "Als ich noch der Waldbauernbub war". In seinen Werken bringt Rosegger auf verklärerische Weise seine Liebe zum Brauchtum und Leben der Bauern seiner Heimat zum Ausdruck, das er idealisierend aber auch mit modernen Gedanken unterspickt darstellt.
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