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Stets soll das Auge des Lebens sich ändern.
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Zum Text:
In der kleinen philosophischen Abhandlung „Wechsel-Wirtschaft. Eine soziale Klugheitslehre“ (ursprünglich im ersten Teil von Entweder-Oder) geht Kierkegaard vom ironischen Ansatz der allgemeinen Langeweile aus. Er erarbeitet eine Lebensweise, die auf die Vermeidung dieser Langeweile zielt. Mit seinem Ästhet antwortet Kierkegaard mit dem Prinzip der Unterhaltung und Zerstreuung. Das Rezept ist also eine Art Wechselwirtschaft, ein Maximum an Abwechslung.
Was jedoch in diesem Text ungelöst bleibt: Diese „Wechselwirtschaft“ kann nicht aus der existentiellen Verzweiflung führen.
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