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Eine Märchenwelt wie im dunkelstenAlbtraum.
Phantastische Literatur
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| Preis: (A) EUR 3,00 (D) EUR 2,99 * |
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Zum Text:
Der Titel des Textes "Das Märchen der 672. Nacht" von Hofmannsthal ist angelehnt an die arabische Märchensammlung 1001 Nacht; das Geschehen selbst ist jedoch eingefügt in Hofmannsthals europäischer Kulturgenese. Unerwartet bricht in die geordnete Welt eines jungen Kaufmannssohns das Unheimliche, eine geheimnisvolle Welt.
Es gibt viele beschreibende Teile in dieser Novelle, die hervorragend sind. Nur langsam tun sich die Abgründe der Märchenwelt auf, die Geschichte entwickelt sich in einen Albtraum…
Hofmannsthal formuliert dieses Märchen äußerst sensibel und in einer ästhetischen Sprache.
«Er fand die Formen der Tiere und die Formen der Blumen und das Übergehen der Blumen in die Tiere; die Delphine, die Löwen und die Tulpen, die Perlen und den Akanthus; er fand den Streit zwischen der Last der Säule und dem Widerstand des festen Grundes und das Streben alles Wassers nach aufwärts und wiederum nach abwärts; er fand die Seligkeit der Bewegung und die Erhabenheit der Ruhe, das Tanzen und das Totsein; er fand die Farben der Blumen und Blätter, die Farben der Felle wilder Tiere und der Gesichter der Völker, die Farbe der Edelsteine, die Farbe des stürmischen und des ruhig leuchtenden Meeres; ja, er fand den Mond und die Sterne, die mystische Kugel, die mystischen Ringe und an ihnen festgewachsen die Flügel der Seraphim.»
Zur Biographie des Autors
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